peter-lepold.de
Nomen est omen
Primus inter pares

Chance-Vought F4U-7 Corsair im "Quantico-Finish"...

Revell, Maßstab 1:48 (ehem. Hasegawa Bausatz). Decals von Aeromaster, Figuren von ICM.







Motortestlauf


Die Chance-Vought AU-1 Corsair war die letzte Evolutionsstufe der berühmten Corsair und wurde 1952 aufgelegt, 2 Jahre nach Ausbruch des Korea-Krieges (Korea-Konflikt von 25.06.1950 - 27.07.1953).
Die AU-1 war eigentlich eine U-6, und das US-Marines Corps erhielt noch einige Maschinen als "Ground-Attack" (Boden-Angriffs) Version, denn sie brauchten dringend ein Flugzeug zur Gefechtsfeldunterstützung (u.a. in Korea). 
Für diese Aufgabe benötigte man aber nicht den 2-Stufen-Höhenlader, so daß der einstufige Pratt & Whitney R2800-83W mit 2.300 PS in der AU-1 zur Verwendung kam (die AU-1 ohne Höhenlader, mit Höhenlader ist es die U-6).
Aus dieser AU-1 wurde die U-7 gebaut und bis Ende 1952 produziert (u.a. für die Französischen Marineflieger). 
Hier wiederum kam der 2-Stufen-Höhenlader mit dem Pratt & Whitney-R-2800-43W Doppelsternmotor mit 2.332 PS zum Einsatz. Dabei musste man auch eine kleine Änderung an der Motorhaube vornehmen, so dass am Ende als großer äußerlicher Unterschied nur die Hutze an der Motorhaube gegenüber der AU-1 zu erkennen war (AU-1 ohne, U-7 mit Hutze wie an meinem Modell). Die U-7 wurde von den USA im Korea-Krieg meines Wissens nach nicht mehr eingesetzt, die AU-1 jedoch wurde intensiv in Korea geflogen.
Farbgebung: Die in Korea eingesetzten AU-1 waren über alles in "Glossy Sea blue" lackiert, selbst das Fahrwerk. Wie "langweilig...."!



Die in der Heimat stationierten AU-1 und U-7 bekamen bereits das neue finish der Marine- und Navy Flugzeuge, hellgrau auf der Oberseite, weiss auf der Unterseite, Seiten-, Höhen- und Querruder weiß abgesetzt, manchmal auch die Landeklappen weiß.
Diese Farbwahl ist gerade bei der Corsair sehr gefällig und streckt das Flugzeug noch mal etwas und gefällt mir sehr gut. Stationiert waren diese AU-1 u.a. in der Einheit "Aircraft Engeneering Squadron 12" in Quantico (Virginia), daher der Name "Quantico-Corsair".

Mein Modell: Ich wollte nun eine Mischung haben aus "was wäre wenn......" die U-7 bei der Navy in Korea zum Einsatz gekommen wäre, und das in der neuen "Quantico" Lackierung (diese Lackierung wurde ja noch während des Korea-Krieges vorgenommen, aber in Korea nicht mehr eingesetzt). 
So habe ich mir eine U-7 im "Quantico Look" gebaut, als wäre sie in Korea im Einsatz gewesen.
Sie soll eine auf dem Flugzeugträger USS Philippine Sea stationierte Maschine darstellen, der ein Teil der Navy Task Force 77 während des Koreakrieges war und an der Südwestküste Koreas operierte.

Neu gebaut bzw. ergänzt:
- Einbau eines Kleinstelektromotors (Maxon DC Motor wie er im Marsmobil eingesetzt wird)
- Pitotrohr neu gebaut aus Stahlkanülen und Plastikprofilen
- Auspuffrohre neu gebaut aus Aluröhrchen
- komplette MG-Läufe neu gebaut aus Aluröhrchen und Stahlkanülen
- untere "T-Antennen" aus Plastikprofilen
- mittlere Außenlastaufhängung aus Plastikprofilen
- Rückspiegel und Schließmechanismus an Cockpithaube aus Plastikprofilen
- Führungsschienen für Cockpithaube aus Plastikprofilen
- Cockpithaubenrahmen aus Plastikprofilen
- elektr. Schaltkästen auf dem Armaturenbrett aus Plastikprofilen
- Armlehnen aus Plastikprofilen
- diverse Schalter am Armaturenbrett und Seitenkonsolen aus Plastikprofilen
- Spornradteile aus Draht und Plastikprofilen
- alle Positionsleuchten neu erstellt mit UHU Office Pen
- am Motor alle Zündkabel und Spritleitungen aus Silberdraht eingebaut

Artikel im Bereich:

KontaktDatenschutz/ImpressumLinks

www.peter-lepold.de